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 » Thema: Qualitätssicherung externer Erbringer
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15.01.2004, 11:05 Uhr   [] 
gwiegand
Beiträge: 6
Rang: < 10 Beiträge - ICD 9 Codierer
Dabei seit: 02.10.03
Hallo Forum,

folgendes Problem:

unser Haus schickt Patienten zur Coronarangiographie in eine benachbarte Uniklinik. Wird eine PTCA etc. nötig, bleiben die Patienten für 1-2 Tage dort stationär, ansonsten werden sie noch am selben Tag zurückgebracht.

Die Leistung wird von externen Ärzten erbracht, diese erstellen auch die Qualitätssicherung für Ihre Leistungen.

Unser Haus rechnet die DRG ab, die Leistung der Uniklinik wird mit
Ihnen pauschal verrechnet.

Nur, wer muss nun die Qualitätssicherung nachweisen ? Leider können
wir den QS-Zuschlag nun nicht mehr unterdrücken, d.h. müssen wir
nun jedesmal die Bögen von dort anfordern und nacherfassen ?

wäre super, wenn Ihr mir hier ein paar Tips geben könntet

Gruß von der Bergstraße,
GW

Signatur:
Dr.G.Wiegand
Medizincontrolling
GRN-Verbund
KKH Weinheim
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15.01.2004, 11:23 Uhr   [] 
C. Hirschberg
Beiträge: 811
Rang: 800-1200 Beiträge - Prozess- und Pathway-Eigner
Dabei seit: 21.08.01
Hallo,

so wie ich es sehe, müssen Sie die QS nachweisen. Die Frage ist: was passiert mit den QS-Bögen der externen Ärzte ? Werden diese Daten an die BQS übermittelt ?
Falls nein: Bögen anfordern, erfassen und selbst abschicken. Dies wäre m.E. die einfachste und (von KIS-Seite) sauberste Lösung. Ich gehe davon aus, dass Sie natürlich auch die OPS-Kodes für die Leistungen in Ihr KIS eintragen.

mfG

C. Hirschberg
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15.01.2004, 11:33 Uhr   [] 
gwiegand
Beiträge: 6
Rang: < 10 Beiträge - ICD 9 Codierer
Dabei seit: 02.10.03

Hallo Hr. Hirschberg,

die Bögen für Coro werden von der erbringenden Fachabteilung der
Uniklinik direkt an BQS übermittelt, das war Stand 2003.

Leider gibt es keine Möglichkeit der elektronischen Übermittlung
der Bögen an uns, dies wird von der Uniklinik kategorisch abgelehnt.
Bliebe nur der Weg über die Ausdrucke, die wir dann händisch
nacherfassen müssten.

Das wäre zwar eine saubere Lösung, aber ich vermute dass dies
abgesehen von dem sicherlich massiven Widerstand der Ärzte
zu erheblichen Schwierigkeiten führen würde - ich denke dabei z.B.
an: den Bögen "hinterherzulaufen", Verlust der Bögen bei Transport,
ungenügende Information, die nachgefordert werden müsste.

hab auch schon bei gequik nachgefragt, hier konnte mir aber
bisweilen keine Antwort gegeben werden...

Gruß,
GW





Signatur:
Dr.G.Wiegand
Medizincontrolling
GRN-Verbund
KKH Weinheim
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15.01.2004, 13:27 Uhr   [] 
MiChu
Beiträge: 673
Rang: 600-800 Beiträge - Verweildauer-Senker
Dabei seit: 14.02.02
Hallo Forum,
wir sind mit dem Erbringer der Leistungen (SM, Coro etc.) so verblieben, dass die Bögen von externen Erbringer in den Punkten die er ausfüllen kann auch ausgefüllt werden. Diese Punkte werden dann EDV-technisch ausgeleitet und bei uns wieder eingespielt, so dass wir als Endprodukt den kompletten Bogen versenden können.
:roll:
Gruß
M. Chudy



Signatur:
Gruß

MiChu :sonne:

"Sei nicht unglücklich vor der Zeit, denn was dich, als dir drohend, in Angst versetzt, wird vielleicht nie kommen. (Seneca)"
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15.01.2004, 16:47 Uhr   [] 
C. Hirschberg
Beiträge: 811
Rang: 800-1200 Beiträge - Prozess- und Pathway-Eigner
Dabei seit: 21.08.01
Hallo GW,

woher wissen die Erbringer denn z.B. Entlassdatum und Entlassdiagnosen ?

Wenn Sie die Fälle selbst nochmal dokumentieren, bekommt die BQS ja die Bögen doppelt, was natürlich auch nicht sein sollte...

Wie dem auch sei... lassen Sie sich von der Uni am besten eine Bescheinigung darüber ausstellen, dass "Ihre" Fälle ordentlich dokumentiert und an die BQS gesandt wurden.

Klären Sie zumindest auch noch ab, zu wessen Lasten die Nichtdokumentation geht (Sanktionen)...

Gruß

CH
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